Das Sozialpädagogische Zentrum Klagenfurt muss an dem derzeitigen Standort erhalten und saniert werden.

Die von Landesrat Ragger geplante Dezentralisierung und Aufteilung auf die Betreuungseinrichtungen in Globasnitz, Spittal, Villach, Rosegg, Wolfsberg und St. Leonhard bringt eine Schlechterstellung der im BFZ Klagenfurt betreuten Kinder und Jugendlichen. Derzeit gibt es ausgezeichnete Therapiearbeit durch geschulte und engagierte MitarbeiterInnen, die bei einer Dezentralisierung nicht in vollem Umfang weiter geführt werden könnte.

Arbeitsplätze würden verloren gehen, die für eine solche Betreuung notwendige Infrastruktur wäre im kleinstädtischen, bzw. dörflichen Umfeld nicht gegeben. Ebenso gäbe es wenig Betreuungsmöglichkeiten in Werkstätten.

Eine Unterschriftensammlung von Eltern und Betreuungspersonal beweist, dass die von LR Ragger favorisierte Maßnahme nicht im Sinne der Betroffenen ist.

Die Vollversammlung der AK Kärnten möge beschließen:

Die Arbeiterkammer Kärnten fordert das Land Kärnten auf, die Verkleinerung des Sozialpädagogischen Zentrums Klagenfurt zu stoppen und notwendige Sanierungsarbeiten unverzüglich durchzuführen. Nur so sind ausreichende Therapiemöglichkeiten und bestmögliche Betreuung für beeinträchtigte Menschen gegeben.

Dieser Antrag wurde von Daniela Deutsch eingereicht, am Freitag, 11. November 2011 in der Vollversammlung behandelt, und angenommen.

kaernten.arbeiterkammer.at/online/antrag-64276.html?REFP=8146