Einführung der Lebensmittel-Ampel

Die Vollversammlung der Arbeiterkammer Kärnten fordert das Bundesministerium für Gesundheit, sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit auf, entsprechende Gesetzesinitiativen zu setzen um die Lebensmittel-Ampel in Österreich einzuführen.

60 Prozent der Erwachsenen und bereits 20 Prozent der Schulkinder in der EU gelten als übergewichtig oder sogar fettleibig. Millionen Menschen leiden zudem an Bluthochdruck (Hypertonie).  Probleme, die Milliarden-Kosten im Gesundheitssystem verursachen – und die nicht zuletzt auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind.

Falsche Ernährung ist KEIN Naturgesetz! Durch verwirrende Prozentangaben und irreführende Portionsgrößen sorgen Lebensmittelproduzenten dafür, KonsumentInnen in Sicherheit zu wiegen.

Nährwertangaben müssen klar und verständlich auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen zu erkennen sein. Und sie müssen vergleichbar sein. Mit der in Großbritannien entwickelten Ampelkennzeichnung wird das erreicht: Statt auf unrealistische Portionsgrößen setzt sie auf einheitliche Angaben pro 100 Gramm – und auf Signalfarben, die die Information über die wichtigsten Nährwerte Fett, Zucker und Salz spielend leicht macht.

Grün steht dabei für einen geringen - Gelb für einen mittleren - Rot für einen hohen Gehalt am jeweiligen Nährwert.

Dieser Antrag wurde von Birgit Niederl eingereicht, am Freitag, 31. Oktober 2014 in der Vollversammlung behandelt, und angenommen.